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«Lustvoll geniessen: Überlassen Sie Ihren Orgasmus nicht dem Zufall.»

Wussten Sie, dass guter Sex Übungssache ist? Dass Sexualität und Lust erlernt und damit auch erlernbar sind? Dass es nicht eine Frage der Anatomie oder schieres Glück ist, ob eine Frau während des Geschlechtsverkehrs zum Orgasmus kommt oder nicht? 

Während die Männer schon seit ihrer frühesten Kindheit in Kontakt mit ihrem Genital sind, ist für viele Frauen der erste Kontakt ihrer Vagina mit der Aussenwelt der Moment, in dem ein Penis in sie eindringt. In unerforschtes Gebiet sozusagen. Da die Sensoren und die Nervenverbindungen zum Gehirn durch Berührungen gestärkt werden und die Vagina bis zum ersten Sexualkontakt häufig einen «Dornröschenschlaf» geführt hat, erleben viele Frauen die Penetration als alleinigen Bestandteil vom Sex-Akt als wenig befriedigend, oft sogar als unangenehm. Sie denken dann vielleicht, das sei bei ihnen wohl so und da gäbe es nicht viel zu machen. Mit der Zeit kann so die Lust auf Sex nachlassen. Wer hat schon Lust auf etwas, das einen nicht wirklich befriedigt, Zeit kostet und noch dazu den wertvollen Schlaf raubt. 

Es gibt viel Unwissen rund um die Sexualität. Wer etwas mehr erfahren und die eigene Sexualität verbessern möchte, kann dies in einer Einzelberatung mit Unterstützung einer unserer sexologisch geschulten Beraterinnen und Berater und/oder sich das neue Buch von Dania Schiftan aneignen. In ihrem Buch «Coming Soon – Orgasmus ist Übungssache» beschreibt sie eingängig, untermauert von vielen praktischen Beispielen, wie Frauen ihre Sexualität mehr geniessen können. Darf übrigens auch sehr gerne von Männern gelesen werden.

Link zum Buch:
Dania Schiftan: Coming Soon, Piper Verlag, 2018

Coming Soon

«Der Wunsch nach Nähe führt uns in Beziehungen und in Bindung hinein. Dies ist ein Grundbedürfnis des Menschen und kann sinnbildlich mit «Einatmen» verglichen werden. Wir lassen uns auf die andere Person ein, verbinden uns ganz mit ihr und möchten mit ihr Eins sein.
Jedoch - kaum sind wir in einer Beziehung - spüren wir den Impuls, wieder stärker bei uns selber sein zu wollen, unsere Interessen wieder vermehrt wahrnehmen zu möchten und die Dinge nach unserem Willen zu tun. Sinnbildlich: «Wir atmen den Partner/die Partnerin wieder aus,» wir distanzieren uns von ihm/ihr, um uns selber wieder mehr zu spüren ...

… und kaum sind wir bei uns selber angekommen, spüren wir wieder den Impuls zum «Einatmen» … und so fort ...

So bewegt sich eine Partnerschaft immer wieder zwischen den beiden Polen «Nähe und Distanz» - Anziehung und Distanzierung - vertraut sein und anders, sich fremd sein. 

Diese Tatsache fordert uns lebenslang heraus. Es dient unserer Selbstfindung und fordert uns auf, uns immer wieder neu füreinander zu entscheiden, aufeinander zuzugehen, uns füreinander zu öffnen und das «Einssein» zu wagen - im Wissen drum, dass nach dem «Einatmen», unabwendbar auch «das Ausatmen» kommen wird.»